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beim Wattgehen
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von allemidee
 Frü

von allem wat(t)

Wattwandern unter gesundheitlichen Aspekten

 

Bei einer Wattwanderung (mit uns) werden verschiedene geistige und körperliche Bereiche Ihres Körpers  angesprochen bzw. stimuliert.

Es beginnt mit der Entscheidung eine Wattwanderung zu machen. Das Gehirn arbeitet. Sie fragen sich „barfuß - welche Jacke? -  ist es kalt?“ usw. Irgendwann haben sie sich alle diese Fragen beantwortet und Sie stehen mit dem Wattführer  am Strand, blicken zum Horizont und lassen die Weite des Meeres auf sich wirken. Die Seele kann aufatmen. (Sind kleine Kinder dabei, rennen Sie jetzt am Strand herum und versuchen diese einzufangen)

Es geht los und Ihre Lungen füllen sich bei jedem Atemzug mit reiner salz- und jodhaltiger Nordseeluft. (Falls Sie nur noch atmen, sollte der Wattführer langsamer gehen.)

Durch das Sonnenlicht, das Ihnen gnadenlos auf die Haut brennt, wird verstärkt Vitamin D gebildet, das für die Bildung / Erhaltung der Knochen wichtig ist.


Die weitere Wanderung über unebenen Boden bringt eine vielfältige Beanspruchung der Fuß / Beinmuskulatur mit sich, außerdem werden die Fußreflexzonen stimuliert. Auch das Gehirn kommt in diesem Stadium nicht zu kurz, denn neben der Aufgabe, den Ausfüh­rungen des Wattführers zu lauschen, muss es Sekundenbruchteilen immer wieder Ausgleichsbewegungen veranlassen, sonst liegt man im Schlick.

Das man beim Wattwandern viele  Kalorien verbraucht, halten wir für ein Märchen. Dies liegt vor allem daran, dass bei manchen Gästen die Verpflegung im Rucksack für die Ernährung einer 4-köpfigen Familie für 1 Woche ausreichen würde. (Und dann kommen noch die Wasserflaschen dazu)

Der letzte, gesundheitliche Aspekt ist die „Wasserbewegung à la Kneipp“ ( Das war die Sache mit dem Wassertreten). Dies gelingt besonders gut, wenn man sich in einem Priel fortbewegen muss, in dem das Wasser, gemessen an den langen Beinen des Wattführers, hüfthoch steht.

Am Ende der Wattwanderung erreichen Sie erfahrungsgemäß wieder den Strand, es kommt dann noch zu rituellen Waschungen der Füße  (und Reinigung der Kinder). Jetzt atmen Sie noch einmal durch und behalten das Wattenmeer in schöner Erinnerung.

 

   
Bitte fassen Sie keine jungen Seehunde - >Heuler< - an. Unser Menschengeruch bleibt am Fell haften und ist für die Mütter der „Kleinen“ so unangenehm, dass sie das Jungtier nicht mehr säugen. Dann muss es in der Seehundstation Norddeich hochgepäppelt werden, wenn es nicht elendiglich verhungern soll. Außerdem sind Seehunde die größten Raubtiere des Wattenmeeres und auch die Heuler haben schon Zähne. Heuler
   
Möwen sind Allesfresser und finden reichlich Nahrung. Es ist wünschenswert, diese Vögel nicht zu füttern.
Achtung! Der Kot der Möwen enthält oft Salmonellen.


Bastelidee

Bastelidee

Früher meinte man, ein Sandkorn, das in eine Muschel eindringt, löst die Bildung einer Perle aus. Die Muschel will sich schützen, legt eine Perlmuttschicht nach der anderen um das Korn. So entsteht langsam eine Perle. Und was für die Frauen das „ Reinste und Klarste“ ist, war für die Muschel nur eine Verschmutzung.

Wenn heute auch nicht mehr das Sandkorn als die Ursache einer Perle gilt, gehören Muschel und Perle doch zusammen. Wir suchen also eine schöne Muschel – hier ist es eine pazifische Auster vom Strand in Horumersiel – und kleben eine Perle hinein, setzen die Schalenhälften zusammen, fixieren sie eventuell mit Kleber und erhalten günstig ein kostbares Geschenk.